Der ‚Kirche‘ auf der Schwarzen Heide ein neues Gesicht

Unsere Pfarreien und Gemeinden  verändern unheimlich schnell ihr Gesicht. In den Gottesdiensten gibt es weniger „Stammgäste“ als früher. Die Zahl der Älteren bricht weg, die Jüngeren lassen sich eher projekthaft einbinden über eine bestimmte Zeit oder für eine einzelne Aktion.

In Liebfrauen merken wir diesen Umbruch sehr stark. Seit längerer Zeit läuft deshalb ein Prozess zur „Ehrenamtlichen Gemeindeleitung“. Hinter diesem Wort verbirgt sich aber nicht nur, dass Ehrenamtliche die seelsorglichen  Aufgaben koordinieren, sondern dass Getaufte und Gefirmte je nach ihren Begabungen und Fähigkeiten selbst seelsorgliche Aufgaben übernehmen: in der  Liturgie, in der Sakramentenvorbereitung, im Dienst an den Armen und Benachteiligten, in der Öffentlichkeitsarbeit mit den neuen Medien, im Bemühen um Kontakt mit allen Menschen im Stadtbezirk.

Ich wohne seit 40 Jahren in Buschhausen / Schwarze Heide und kenne sehr viele Menschen, die zu unterschiedlichen Zeiten in St.  Josef, Christ König oder Liebfrauen mitgearbeitet haben. Manche sehe ich häufiger, anderen begegne ich zu bestimmten Anlässen. Wenn wir ins Gespräch kommen, erinnern wir uns sehr schnell an gemeinsame Erlebnisse.

Jetzt ist es an der Zeit, diese Ressourcen einmal abzufragen.

Wer von Euch kann sich vorstellen, hier in Liebfrauen ganz neu Gemeindeleben zu etablieren, frei von dem, was immer war, offen für neue, unbequeme oder ungewohnte Ideen?

Ich möchte mich gerne mit denen, die sich darauf einlassen, in den laufenden Prozess einbringen, hier auf der Schwarzen Heide der ‚Kirche‘ ein neues Gesicht zu geben.

Antwortet mir bei Facebook in „Hans-Jürgens Talkrunde“ oder schickt mir einfach eine Mail: hans-juergen.vogel@gmx.net

Was Ihr einbringen könnt oder was ihr Euch wüncht, das können wir dann bei einem Treffen genauer überlegen.